5 Fragen an Caspar Schmitz-Morkramer, Architekt der Sedelhöfe und Gründer und Inhaber von msm meyer schmitz-morkramer

1. Wovon haben Sie sich für den Entwurf der Sedelhöfe inspirieren lassen?

Als erstes sahen wir die große Chance ein Stück Stadt mitten in Ulm entstehen zu lassen. Diese Idee stand im krassen Widerspruch zu der bis dahin angedachten und viel kritisierten City-Passage.  Es sollte ein Konzept mit einem zentralen Platz, der als urbanes Bindeglied zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt fungiert, entstehen.

2. Wie lange dauert der Prozess von der Idee bis zum finalen Entwurf eines Objektes?

Der gesamte Prozess ist sehr lebendig und im Grunde hören wir nie auf zu entwerfen! Der grundsätzliche Charakter eines Projektes steht zwar fest, doch das Gebäude und die Idee dahinter entwickeln sich stets weiter. Genau diese Lebendigkeit und Entwicklung eines Objektes macht unseren Beruf unfassbar spannend.

3. Welche besonderen Herausforderungen bringt die Architektur eines Mischnutzungskonzeptes mit sich?

Bei einem Mischnutzungskonzept sind vor allem die Ansprüche an die Fassaden, Tiefen und Größen, die je nach Nutzungsart variieren, besonders herausfordernd. Die Kunst besteht darin, trotz der unterschiedlichen Anforderungen ein ganzheitliches, stimmiges Bild zu schaffen, das allen Komponenten gerecht wird.

4. Welche Phase ist für Sie als Architekten von besonders großer Bedeutung?

Es gibt Momente, die herausstechen und besonders in Erinnerung bleiben: Als Anfang 2016 die Entwürfe für die Sedelhöfe vom Stadtrat freigegeben wurden. Der Aushub der 18 Meter tiefen Baugrube und zukünftig, der mit der Grundsteinlegung beginnende Rohbau.

5. An welchem Punkt kann ein Architekt durchatmen?

Wenn alle Mieter und Nutzer des Objektes eingezogen und Stadt und Bauherr happy sind.

5 Fragen an Martin Rapp, Bauleiter der Arbeitsgemeinschaft Baugrube Sedelhöfe Ulm, Züblin Spezialtiefbau GmbH und Prünstner GmbH & Co. KG

1. Die Sedelhöfe entstehen auf einem Grundstück von hoher historischer Relevanz, welchen Unterschied macht das für Sie als Bauleiter?

Die Ausgangslage ist für mich persönlich schon außergewöhnlich. Es ist immer spannend, live dabei zu sein, wenn Relikte vergangener Zeiten entdeckt werden. Für unser Team bedeutet das, dass wir in den Bereichen, in denen mit archäologischen und historisch wertvollen Funden zu rechnen ist, besonders behutsam und vorsichtig vorgehen. Immer an unserer Seite sind dabei Fachleute vom archäologischen Landesamt für Denkmalschutz.

2. Was muss man bei dem Aushub einer Baugrube dieser Tiefe (18 Meter) beachten?

Eine Baugrube dieser Ausmaße stellt zum Beispiel besondere Anforderungen an die Planung der Verbauwände, da sie auf eine solche Tiefe ausgelegt und berechnet werden müssen. Die eingebrachten Bohrpfähle haben einen größeren Durchmesser und reichen tiefer in den Boden. Auch die hergestellten Verbauanker müssen wegen der Tiefe der Baugrube mehr Lasten aufnehmen können.

Für den Abtransport der Erde legen wir provisorische Baustraßen in der Baugrube an, so dass die Lkws dort beladen werden können. Am Rand der Baugrube ist ein spezieller Seilbagger positioniert, der in der Senkrechtförderung die restliche Erde aushebt.

3. Beschreiben Sie in 3 Sätzen wie man eine Baugrube aushebt.

Zuerst erstellen wir mittels einer überschnittenen Bohrpfahlwand, die über die Tiefe mehrfach rückverankert wird, eine umlaufende Baugrubenumschließung. Dann wird die Baugrube ausgehoben und die Rückverankerung in mehreren Lagen eingebaut. Angetroffenes Grundwasser wird abgepumpt, und am Ende wird über die komplette Fläche der Baugrube eine Sauberkeitsschicht aus Beton gegossen.

4. Welche Herausforderungen bringt es mit sich, in den Wintermonaten zu bauen?

In der heutigen Zeit haben wir zahlreiche technische Möglichkeiten, einen Baubetrieb über die Wintermonate weitestgehend aufrechtzuerhalten. Wir können bis zum Erreichen der Null-Grad-Grenze ohne Einschränkung arbeiten. Bei niedrigeren Temperaturen ist noch immer vieles möglich, allerdings mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden. Extreme Minusgrade erschweren  alle händischen Arbeiten außerhalb beheizter Bagger und Führerhäuser.

5. Welche Bauphasen sind für jeden Bauleiter von ganz besonderer Bedeutung?

Jede Bauphase hat ihre Besonderheiten, die von großer Bedeutung sein können. Beispielsweise ist der Beginn der Bohrpfahlherstellung spannend, da sich schnell zeigt, ob die kalkulierten Leistungen erreicht werden können und ob die Größe und Drehkraft der eingesetzten Drehbohrgeräte richtig ausgewählt wurden. Jeder Verbauanker wird einer Belastungsprüfung unterzogen. Bei der Herstellung und Prüfung der ersten Anker ist schnell festzustellen, ob der anstehende Boden die vorgesehenen Lasten aufnehmen kann. Weiterhin ist aufgrund meist sehr enger Termine, natürlich die Endphase einer Baumaßnahme immer absolut spannend!

5 Fragen an den Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch

1. Welche Rolle spielen die Sedelhöfe für die ganzheitliche Entwicklung der Stadt Ulm?

Mit den Sedelhöfen entsteht ein neuer urbaner Treffpunkt inmitten der Stadt. Das offene städtische Quartier wird als neues Tor zur Innenstadt fungieren und Einwohner wie Besucher gleichermaßen willkommen heißen. Die Sedelhöfe werden zusammen mit dem Citybahnhof maßgeblich zur nachhaltigen Stadtentwicklung Ulms beitragen. In diesem Bereich entsteht ein neues Stück Stadt, das nicht nur Mobilität, Arbeiten und Einkaufen ermöglicht, sondern auch Kultur und Wohnen.

2. Welche Elemente des Konzeptes sind Ihrer Meinung nach die prägendsten und warum?

Die Mischnutzung ist das hervorstechendste Element der Sedelhöfe, ein Mix aus Wohn- und Büroflächen, Einzelhandel und Gastronomie. Konzepte dieser Art gibt es in Ulm und Umgebung bisher selten. Ich bin überzeugt, dass gemischt genutzte Quartiere oder Projekte zukünftig ein wichtiger Teil der modernen Stadtentwicklung sein werden, weil sich hier die vielfältigen Funktionen einer lebendigen Stadt wiederfinden. Das macht den entscheidenden Unterschied zwischen den Sedelhöfen und beispielsweise einem konventionellen Einkaufscenter aus.

3. Ergänzen Sie bitte folgenden Satz: Die Sedelhöfe sind ein Quartier,…

… das für Innovation und Mut in der Stadtplanung steht und als treibender Motor für die Ulmer Innenstadt wirken wird.

4. Wie stellen Sie sich das zukünftige Leben rund um die Sedelhöfe vor?

Kennen Sie das positive Gefühl auf Straßenfesten und Märkten? Eben Orte, an denen Menschen gerne zusammenkommen, um Zeit miteinander zu verbringen und etwas zu erleben. Diese Aufenthaltsqualität möchten wir erreichen. Ich bin sicher, dass Citybahnhof und Sedelhöfe ausstrahlen werden über die Innenstadt hinaus. Durch die Sedelhöfe und natürlich auch durch die ICE-Neubaustrecke wird unsere Stadt überregional noch an Bedeutung gewinnen, davon werden letztendlich wir alle profitieren.

5. Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Stadt?

Ich wünsche mir, dass Ulm der weltoffene und liberale Ort bleibt, der er ist, dass die Bürgerschaft auch in Zukunft Neuem aufgeschlossen gegenüber steht und gemeinsam an einem Strang zieht. Aus dem Gefühl der Zusammengehörigkeit ihrer Einwohner gewinnt eine Stadt ihre Handlungsfähigkeit und ihre Stärke. Das ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Gestaltung unserer Zukunft – und genau dies wünsche ich mir für Ulm.

Mietvertrag unterzeichnet:

Mit Edeka kommt der größte deutsche
Lebensmitteleinzelhändler in die Sedelhöfe

07. Dezember 2016

Das neue innerstädtische Quartier Ulms, die Sedelhöfe, bietet neben Wohnraum und Büros auch Platz für 18.000 Quadratmeter moderne Einzelhandelskaufflächen. Auf rund 3.300 Quadratmeter wird zukünftig ein moderner, attraktiver Edeka-Markt zu finden sein. Hierfür unterzeichnete die Regionalgesellschaft Edeka Südwest am 06. Dezember 2016 einen langfristigen Mietvertrag mit den Hamburger Projektentwicklern DC Developments / DC Values. Im ersten Untergeschoss des Gebäudeteils 3 wird Edeka Südwest zukünftig neue Bedarfsebenen decken und so das bisherige Angebot der Innenstadt ergänzen.

„Die zentrale Lage ermöglicht eine optimale Positionierung unseres neuen Marktes. Aufgrund der guten Infrastruktur, des attraktiven Flächenangebots sowie den anliegenden Wohnungen und Büros wird das offene Stadtquartier eine hohe Frequenz generieren“, so Frank Meng, Regionalleiter Expansion  Edeka Südwest. „Der neue Vollsortimentsmarkt wird Ulmern, Bewohnern und Touristen als kompetenter Nahversorger eine große Sortimentsvielfalt, Qualität und Frische bieten – und das im Herzen der Stadt.“ Neben Nahversorgern werden auch regionale und internationale Marken sowie Textil-, Elektro- und Einrichtungshändler Bestandteile des diversifizierten Branchenmixes. Auf diese Weise wird der Stadtkern weiter nachhaltig gestärkt. „Mit Edeka Südwest haben wir einen Mieter gefunden, der optimal in unser Einzelhandelskonzept passt und die Möglichkeit bietet, die alltäglichen Besorgungen an Lebensmitteln zukünftig auch in der Ulmer Innenstadt zu tätigen“, so Lothar Schubert, geschäftsführender Gesellschafter von DC Developments / DC Values. „Das gut ausgewählte Sortiment des größten deutschen Lebensmitteleinzelhändlers in Kombination mit der modernen Ausstattung garantiert Aufenthaltsqualität und wird allen Besuchern als attraktiver Nahversorger dienen.“ Das Vermietungsteam, bestehend aus dem Maklerhaus Storescouts und dem Beratungsunternehmen Strømbergs, war im Rahmen der Vermarktung für DC Developments vermittelnd tätig.

Edeka und DM im Untergeschoss

Die Flächen der neuen Mieter im 1. Untergeschoss der Sedelhöfe

Im Oktober gewannen die Sedelhöfe bereits die Drogeriekette DM als Mieter. Der Karlsruher Filialist mietete eine Fläche von 1.075 Quadratmetern in dem Untergeschoss des neuen Ulmer Quartiers.

Es berichteten u. a. auch: Südwest PresseAugsburger AllgemeineImmobilien Zeitung, B4B SchwabenregioTV SchwabenDONAU3FMRohmert-Medien und DEAL-Magazin.

Weihnachtliche Grüße von den Sedelhöfen

Daniela Weber und Melissa Raab verteilten zu Nikolaus 200 Weihnachtsmützen und Schokoladen von den Sedelhöfen. (c) Süwest Presse / Lars Schwerdtfeger

06. Dezember 2016

Pünktlich zum Nikolaus wurden in der Ulmer Innenstadt am 06. Dezember Geschenke verteilt. DC Developments, der Hamburger Projektentwickler der Sedelhöfe, überraschte die Besucher rund um den Münster mit insgesamt 200 Weihnachtsmützen und Schokoladen – allesamt mit dem Einstein-Logo versehen. Die beiden Hostessen Daniela und Melissa waren mit Beuteln bepackt unterwegs, um mit den kleinen Aufmerksamkeiten die vorweihnachtliche Wartezeit zu versüßen und einen kleinen Vorgeschmack auf das neue Mischquartier zu geben. Vor dem Ulmer Münster gab es zum Abschluss der Aktion noch ein schönes Foto zum Andenken.

Es berichteten auch: Südwest Presse

Spatenstich in den Sedelhöfen mit 100 Ulmern

28. September 2016

Am 28. September setzen die Projektentwickler der Sedelhöfe den Spatenstich für das neue Quartier im Herzen von Ulm. DC Developments/DC Values feiern gemeinsam ab 14 Uhr mit Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch, dem Architekten Caspar Schmitz-Morkramer und dem Gemeinderat der Stadt die gemeinsame Arbeit an den Sedelhöfen. Neben Flächen für Büros, Einzelhandel, Gastronomie und Wohnungen entsteht auf dem 10.400 Quadratmeter großen Grundstück auch eine neue Piazza als kultureller Treffpunkt in der Innenstadt. 100 Ulmer werden bei dem ersten Spatenstich dabei sein und bei einem Markttag mit Foodtrucks schon jetzt das Flair ihres zukünftigen Albert-Einstein-Platzes spüren.

Im Vorfeld konnten sich die Bewohner bei der Südwest Presse bewerben, um einen Platz bei dem Event zu ergattern. Die ersten 100 Teilnehmer sind bei dem symbolischen Spatenstich dabei. „Wir bauen die Sedelhöfe für die Ulmer, deswegen dürfen diese bei diesem Auftakt natürlich nicht fehlen. Mit dem Spatenstich wollen wir die Baustelle öffnen und den Einwohnern die Sedelhöfe für kurze Zeit zurückgeben. Ende 2019 übergeben wir den Ulmern ihre Sedelhöfe und damit ihr neues und modernes Tor zur Stadt“, sagt Lothar Schubert, geschäftsführender Gesellschafter von DC Developments/DC Values.

v.l.n.r. Thomas Wörns von Züblin, Ulms Baubürgermeister Tim von Winning, Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch, DC-Developments-Geschäftsführer Lothar Schubert, Architekt Caspar Schmitz-Morkramer

Ein Platz für Ulm und Einstein

Seit August diesen Jahres rollen die Bagger auf dem 10.400 Quadratmeter großen Grundstück. Circa 15 Monate wird es dauern, bis die 18,5 m tiefe Baugrube fertiggestellt wird. Ende 2019 werden die Sedelhöfe und der Albert-Einstein-Platz an die Ulmer übergeben. „Ich kann Ihnen heute verraten, dass Albert Einstein hier wieder einziehen wird. Die Sedelhöfe werden ein Ort, an dem wir ihn gebührend ehren und seine Innovationskraft spürbar sein wird“, äußert Schubert. Wie die Steine des Einstein Geburtshauses in dem neuen Quartier integriert werden, wird in den nächsten Monaten, nachdem das gegründete Einstein-Komitee die Ideen mit der Stadt finalisiert hat, vorgestellt. „Wir sind uns gemeinsam mit der Stadt der Verantwortung dieses Erbes bewusst“, so Schubert abschließend.

Die Ulmer City weiter beleben
Das offene innerstädtische Quartier wird zum neuen Tor in der Ulmer Innenstadt und die Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Fußgängerzone bilden. „Die Sedelhöfe werden die City durch den Mix aus Büros, Einzelhandel, Gastronomie und Wohnen 24 Stunden beleben“, so Schubert. „In den geplanten 112 Ein- bis Vierzimmerwohnungen finden Singles ebenso ihren Platz wie Paare und Familien mit Kindern. Das sorgt für Vielfalt.“ 8.000 Quadratmeter sind für den Bau von Wohnraum eingeplant. Highlight wird der 1.000 Quadratmeter große Rooftop Park sein. Ab Ende 2019 können die Mieter von dort den Blick über ihre Stadt genießen. Auf weiteren 18.000 Quadratmetern haben Einzelhändler Platz. Mit dem geplanten Konzept holen DC Development/DC Values die großen Marken nach Ulm und schaffen Angebote für die unterschiedlichen Zielgruppen. Hinzu kommen u. a. regionale Gastronomiebetriebe auf insgesamt 1.500 Quadratmetern, die zu dem Gesamtkonzept der Sedelhöfe und zu Ulm passen. Insgesamt sind für das Projekt rund drei Jahre Bauzeit angesetzt. „Größe an sich macht nicht den Reiz der Sedelhöfe aus. Vielmehr ist es die Möglichkeit nicht Häuser, sondern Stadtraum bauen zu dürfen. Mitten in einer historisch gewachsenen Stadt einen bedeutenden Platz bauen zu dürfen, kommt nicht alle Tage vor,“ äußert Caspar Schmitz-Morkramer, geschäftsführender Gesellschafter des Architekturbüros msm meyer schmitz-morkramer. „Unser Ziel ist es, Ulm durch ein weiteres Stück Stadt zu bereichern, eine Ergänzung im Angebot darzustellen und mit den Sedelhöfen einen weiteren Hot Spot in der Stadt zu schaffen – einen Ort, an dem sich die Menschen wohlfühlen, mit dem sie sich identifizieren können“, so weiter Schubert.

Es berichteten auch: Südwest Presse, Schwäbische Zeitung, Regio TV, SWR, Augsburger Allgemeine, B4BSchwaben

Auf die Schaufel…fertig…los!
Die Ulmer Sedelhöfe verlosen eine Baggerfahrt

  Foto: Südwest Presse

22. August 2016

Am 22. August haben die Projektentwickler DC Developments / DC Values gemeinsam mit der Südwest Presse zehn Kindern einen großen Traum erfüllt: Sie durften aktiv auf der Baustelle der Sedelhöfe mitwirken und nach dem offiziellen Baustart am 15. August als eine der ersten das 10.000 Quadratmeter große Bauareal vom Bagger aus erkundigen. Dort konnten sie selber graben, aufladen und stapeln. Das ausgewiesene Fachpersonal hat den kleinen Bauhelfern einen besonderen Einblick in die Entstehung dieses Bauprojekts gewährt, das auf dem Grundstück entsteht, auf dem seinerzeit unter anderem das Geburtshaus von Alber Einstein stand. Die Kinder, ihre Mütter und Väter waren allesamt begeistert!

Es berichteten auch: Südwest Presse, Südwestrundfunk

Der Start in Ulms Zukunft

15. August 2016

Die ersten Bauarbeiten auf den Sedelhöfen beginnen. Gut 10.000 Quadratmeter misst das Grundstück. Allein das Ausheben der Baugrube, die 18.5 m tief sein wird, dauert 15 Monate. Bis Ende 2019 entstehen hier auf 18.000 Quadratmetern Einzelhandelsflächen, mit denen die Projektentwickler DC Developments / DC Values die großen Marken nach Ulm holen werden. 7.000 Quadratmeter bieten später Platz für Büros. Auch neuer Wohnraum entsteht. 112 Ein- bis Vierzimmerwohnungen sind geplant. Das Highlight für die späteren Bewohner der Sedelhöfe wird ein 1.000 Quadratmeter großer Roof Top Park sein.

Es berichteten auch: Südwest Presse

Auf den Sedelhöfen beginnen die Arbeiten
für ein neues Ulmer Quartier

20. Juli 2016

Am 20. Juli 2016 unterschrieb DC Developments / DC Values den Notarvertrag für das Grundstück im Wert von 27,5 Millionen Euro. Noch im August beginnen die Bauarbeiten. Nach der Fertigstellung Ende 2019 wird das Ulmer Quartier an die neuen Eigentümer, die Aachener Grundvermögen, übergeben. Auf 7.000 Quadratmetern entstehen Büros, 18.000 Quadratmeter sind den Einzelhändlern vorbehalten. Geplant sind außerdem 112 Wohnungen und 1.500 Quadratmeter für Gastronomiebetriebe, um die Ulmer Altstadt rund um die Uhr mit Leben zu erfüllen.

Es berichteten auch: Südwest Presse, Immobilienmanager, Immobilien-Zeitung

Verkauf der Sedelhöfe an die Aachener Grundvermögen Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH

14. Juli 2016

Das Bauprojekt „Die Sedelhöfe“ wurde an seinen Endinvestor, die Aachener Grundvermögen Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, verkauft. Es liegt bis zum Ende der Fertigstellung Ende 2019 in den Händen von den Hamburger Projektentwicklern DC Developments / DC Values und wird erst  im Anschluss an die Aachener Grundvermögen übergeben. Die Aachener Grundvermögen Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH ist einer der stabilsten und seriösesten Investoren und zeigte schon immer ein großes Interesse daran, in den Ulmer Einzelhandel zu investieren. Als erstes Mischnutzungskonzept in der Geburtsstadt Albert Einsteins, werden die Einzelhandelsflächen mit den Funktionen Wohnen und Arbeiten verbunden.

Es berichteten auch: Thomas Daily, Südwest Presse

Der Bauantrag für die Sedelhöfe ist eingereicht –
ein neues Stück Stadt im Zentrum Ulms entsteht

16. Dezember 2015

Das Stadtentwicklungsprojekt „Die Sedelhöfe“, zentraler Bestandteil der innerstädtischen Weiterentwicklung Ulms, tritt in seine nächste Phase: Der Bebauungsplan wurde gestern im zuständigen Ausschuss des Ulmer Gemeinderats einstimmig zur Beschlussfassung im heutigen Gemeinderat empfohlen. Die Planung für das Grundstück am Hauptbahnhof ist größtenteils abgeschlossen, der Bauantrag wird in der nächsten Woche von den Projektentwicklern DC Developments / DC Values eingereicht. Aufgrund der guten Entwicklung um die Sedelhöfe wurde auf Wunsch der Stadt die Zahl der Parkplätze auf 700 erhöht. Das Investitionsvolumen des Prestigeobjekts, das Wohnen, Arbeiten und Einkaufen in einem offenen Stadtquartier miteinander verbindet, beträgt 200 Mio. Euro. Der Baubeginn wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2016 sein.

Es berichtete auch: Südwest Presse

Sedelhöfe Ulm: Bauausschuss stimmt neuen Plänen zu

19. Mai 2015

Am vergangenen Dienstag tagte der Ulmer Gemeinderat zur Zukunft der Ulmer Stadtentwicklung. Auf der Agenda : Die neuen Pläne des Investors DC Commercial und DC Values für die Sedelhöfe in Zentrum der Stadt.

Mit einer großen Mehrheit stimmten die Stadträte für das neue Konzept, das sich durch ein offenes innerstädtisches Quartier und einen Nutzungsmix auszeichnet. Baubeginn ist für das zweite Quartal 2016 geplant, Fertigstellung 2018.

Auf der öffentlichen Bürgerversammlung am Mittwochabend stellten sich Lothar Schubert, Geschäftsführer von DC Commercial und der Architekt Caspar Schmitz-Morkramer den Fragen der Öffentlichkeit, denn die Planung der Ulmer Sedelhöfe geht voran. Auf über 10.000 m² Grundstücksfläche wird im Zentrum Ulms ein neues innerstädtisches Quartier entwickelt, das die Lücke zwischen Bahnhof und Fußgängerzone schließt. Lothar Schubert setzt dabei, im Gegensatz zu den Entwürfen des ehemaligen Investors, auf einen Funktionsmix von Wohnen, Büro und Einzelhandel in einem offenen Quartier, das sich in die bereits vorhandenen Strukturen integriert. Von insgesamt zwölf Stimmen, sprachen sich elf für die neuen Pläne des Investors aus und die damit einhergehende Ausweitung der 1A Lage. Die weitere Entwicklung und detaillierte Gestaltung werde kontinuierlich ausgearbeitet, so dass die Fassadengestaltung nach und nach genaue Formen annimmt. „Die Planung eines solch großen Projektes ist ein fortlaufender Prozess, der in jedem Detail durchdacht werden muss“, so Lothar Schubert, Geschäftsführer von DC Commercial.

Luftbild-Sued

Luftbild Sedelhöfe

18.000 m² Verkaufsfläche kommen der Nachfrage großer moderner Marken nach, für die in Ulm bisher keine flexiblen Flächen zur Verfügung standen. „Durch unsere Expertise von Immobilienentwicklungen in den High Streets der deutschen Metropolen kennen wir die Bedürfnisse großer Marken“, so Schubert. Über drei Etagen, beginnend im Erdgeschoss, sollen bis zu 20 Einzelhändler in die Sedelhöfe ziehen, die damit das Sortiment der Innenstadt erweitern und Ulm weiter als Einzelhandelsstandort stärken: „Bisher siedelten sich große Marken in den Metropolen der Region an. Mit großen Glasfronten und der Möglichkeit einer CI-gerechten Gestaltung für die Flagship Stores gewährleisten wir einen markengerechten Auftritt in Ulm.“ Im Untergeschoss stehen große Handelsflächenvermietungen für die Lebensmittelversorgung inklusive Drogerie und ergänzende Dienstleistungsangebote zur Verfügung. Unterhalb der Verkaufsfläche werden mindestens 500 Stellplätze realisiert. Für die Gastronomie werden Einheiten verschiedener Größe realisiert, die zur Belebung des öffentlichen Platzes im Herzen des Quartiers beitragen.

Der öffentliche Raum wird durch das gemischt genutzte Konzept der Sedelhöfe aufgewertet und strahlt über das Quartier in die nördliche Innenstadt hinaus und dient damit der Weiterentwicklung Ulms. Neben den attraktiven Flächen für den Einzelhandel werden über 100 Wohnungen in den Sedelhöfen realisiert. Auf einer Fläche von insgesamt 8.000 m² entstehen ab dem dritten Obergeschoss Single- und Familienwohnungen mit unterschiedlichen Grundrissen: „Mit einer Vielfalt verschiedener Grundrisse können wir auf die Ansprüche und Bedürfnisse jeder Zielgruppen eingehen“, so beschreibt Lothar Schubert das Wohnkonzept der Sedelhöfe. 70 Prozent der Wohneinheiten entsprechen Ein- bis Zwei-Zimmerappartements, 30 Prozent sind Drei- bis Vier-Zimmerwohnungen. „Bis Mitte 2016 wollen wir mit den Handelsflächen vollvermietet sein. Die attraktive Lage und das moderne Konzept lockt viele Interessenten und wir sehen daher der zukünftigen Entwicklung sehr positiv entgegen“, so Lothar Schubert.